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Der Start in ein neues Jahr ist meist mit guten Vorsätzen verbunden. Hier ein paar Anregungen, wenn man noch keinen Vorsatz gefunden hat:

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Auf einen Ökostrom-Anieter wechseln
Auf die Flugreise verzichten
Sich an einem Bürgerkraftwerk beteiligen
Die Heizung warten
Das Haus besser dämmen
Die Heizug auf Erneuerbare Energie umstellen
Eine Solaranlage installieren
Eine Photovoltaikanlage installieren
Mehr Öffis oder das Fahrrad benutzen
Fahrgemeinschaften bilden
Das alte Auto gegen ein Elektroauto tauschen
Mehr Biolebensmittel und aus der Region einkaufen
Weniger Konsumieren

und wie wäre mit:

Von einem Regierungsmitglied konkret 100% Erneuerbare Energie für Österreich bis 2020 (zumindest beim Strom) persönlich einfordern.

Wenn das jeder Österreicher machen würde, hätte die Bundesregierung einiges zu tun, die 8 Millionen Antwortschreiben wären dabei der geringere Aufwand.

Ich hoffe, da ist für jeden etwas dabei! Hiermit wünsche ich Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und viel Erfolg mit Euren Vorsätzen.

Weitere Energie-Tipps gibt es auch auf meiner Seite: http://tipps.strom-check.at/

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Elektrisch mit dem Renault Twizy 80 unterwegs

Seit Februar 2013 bin ich wieder elektrisch unterwegs. Nachdem ich vor ein paar Jahren bereits ein City-El gefahren bin, das ich dann aber wieder verkauft habe, haben wir uns jetzt für einen Renaul Twizy 80 entschieden, mit dem wir vor allem die Kurzstrecken erledigen können. Neben dem Fahrrad ist das eine gute Alternative, vor allem im Winter, wenn ich meine Tochter in den Kindergarten bringen will.

Zur Zeit sind wir ohne den Zusatzscheiben unterwegs und sammeln Erfahrung im Winterbetrieb. Spannend wird, wie sich der Verbrauch im Sommer ändern wird und ob wir uns dann irgendwann vielleicht doch für die Zusatzscheiben entscheiden. Dann können wir auch sehen, ob das ebenfalls eine Auswirkung auf den Stromverbrauch haben wird.

Heuer haben wir unser Projekt „Das 1500kWh-Haus“ zum Helios Energieeffizienzpreis der Wirtschaftskammer NÖ eingereicht. Der größte Ansporn dazu war, zusammen zu fassen, was wir bisher umsetzen und erreichen konnten. Zum Sieg hat es nicht gereicht, wir wollen aber unsere Erfahrungen teilen und haben deshalb auch die Seite Das 1500kWh-Haus eingerichtet. Diese Seite soll in Zukunft noch mit weiteren Erfahrungen und dem weiteren Projektfortschritt aktuallisiert werden.

Bei diesem Projekt geht es in erster Linie darum, einen möglichst geringen Stromverbauch und damit eine besonders hohe Effizienz bei den Elektrogeräten zu erreichen. Dabei soll der Energieverbrauch aber nicht auf andere Energieträger umgestellt sondern nur optimiert werden. Durch den Wechsel von Bezin auf Ethanol beim Auto bzw. vom Bezinrasenmäher auf den Elektrorasenmäher konnte auch der CO2-Ausstoß reduziert werden. Mit der Anschaffung einer Solaranlage wurde der Holzverbrauch reduziert. Diese Maßnahmen führen eigentlich zu einem Mehrstromverbrauch, welcher durch andere Maßnahmen wieder kompensiert wurde. Bei der Effizienzsteigerung soll daher der Blick auf das Gesamtökosystem nicht verloren gehen.

Im Waldviertel wurde von der Energieagentur der Regionen und der Dorf- und Stadterneuerung eine Initiative mit dem Namen Energie-Watcher gegründet, bei der sich Privatpersonen getroffen haben, um sich über Einsparungspotentiale beim Energieeinsatz zu informieren. Dabei wurden unter anderem auch die Energieverbräuche analysiert und bei Folgetreffen verglichen. Ziel war es den Energieverbauch Schrittweise durch Effizienzsteigerung, z. B. Vermeidung von unnötigem Standby, Wärmedämmung usw., zu reduzieren. Bei den Treffen konnten dann positive und negative Erfahrungen ausgetauscht werden.

Ich habe ebenfalls an dieser Initiative teilgenommen und unterstütze solche Netzwerke. Sehr hilfreich bei einer solchen Initiative ist die private Energie-Buchhaltung, zu der ich auch Vorträge und Hilfsmittel anbiete.

Als kurzen Überblick habe ich auf http://energie-watcher.strom-check.at/ eine Seite eingerichtet, auf der man ein paar Informationen zu diesem Projekt finden kann.

3-Stufen-Plan zur Energie-Wende:

1. Energieversorger wechseln, wo dies durch einen Vertragswechsel möglich ist

2. Energieverbrauch durch bessere Technik und besser Konzepte senken.

3. Alle Energieträger auf erneuerbare Ressourcen umstellen